Jürg Hämmerli

Jürg Hämmerli wuchs in einer musikbegeisterten Familie auf. Für ihn stand be­reits mit dem ersten Opern­besuch fest, dass er Musiker werden wollte. Mit drei­­zehn Jahren erhielt er seine erste Or­ga­nistenstelle und war in der Folge als Kirchen­musiker, Organist und Chorleiter tätig.Haemmerli Nach seiner Ausbildung zum Primar­­lehrer studierte er am Konser­va­to­­rium Winterthur Musiktheorie und Klavier bei der deutschen Pianistin Leo­no­re Katsch. 1984 erwarb er das Kla­vier­­­lehr­diplom beim Schweizerischen Musik­pädagogischen Verband in Basel. Darauf folgten Dirigierstudien an der Musikhochschule in Zürich. Seine Ge­sangsausbildung beim Schweizer Tenor Hermann Fischer an der Akademie für Schul- und Kirchen­musik in Luzern schloss er 1989 mit dem Lehrdiplom für Gesang ab. Ne­ben seinen Studien unter­richtete Jürg Hämmerli und wurde 1985 zum Leiter einer Jugendmusikschule gewählt. 1987 wurde er zum Assistenten des damaligen Chordirektors an das Opernhaus Zürich berufen. Von 1990/91 bis 1992/93 war er Stellver­tre­tender Chor­direktor mit eigenen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opernhauses Zürich.

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger wurde 1961 in  Oberösterreich geboren. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Wiener Musikhochschule und anschliessend Chorleitung am Salzburger Mozar­teum bei Prof. Walter Hagen-Groll. RaffelsbergerVon 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tournéen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. In dieser Zeit dirigierte er im Rahmen der Münsterkonzerte u.a. Schuberts Es-Dur-Messe, Bernsteins Chichester Psalms und Poulencs Konzert für Orgel, Pauken und Streicher. Am Opernhaus Zürich ist Ernst Raffelsberger seit Herbst 1993 als 2. Chor­direktor  engagiert. Zu seinen wichtigsten Einstudierungen gehören u.a. «Simplicius», «Otello»,  «Götter­däm­­me­rung», «Benvenuto Cellini», «Fierrabras», «Peter Grimes», «Aida» und Verdis «Requiem».

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